Reitplatzsand für Reitplätze

Die richtige Wahl
für Sie und Pferd

Ein Pferd braucht regelmäßig Bewegung. Und wer sein Tier zusätzlich trainiert, benötigt einen anständigen Reitplatz. Als Laie fragt man sich zurecht, ob es denn einen Unterschied macht, worauf sich das Pferd bewegt. Die Antwort lautet: auf jeden Fall!
Wer täglich mit seinem Pferd arbeitet, wird das ohne Weiteres bestätigen können.

Reitplatzsand ist nicht gleich Reitplatzsand

Der Reitplatzsand sollte eine Tretschichthöhe von etwa 12 cm haben und besondere Merkmale aufweisen können. Ein guter Sand besitzt die benötigte Scherfestigkeit und Elastizität. Darüber hinaus ist er staubfrei und pflegeleicht. Die Körnung des Sandes sollte schonend für die Hufe des Pferdes sein.

Ältere Reitplätze haben früher Lehm-Sand benutzt. Dieser Sand besitzt aber nicht die erwähnten besonderen Merkmale. Die Reitqualität leidet stark, weil Lehmsande stauben und extrem verhärten. Bei Regen kann man diesen Sand nicht nutzen, weil der Lehm das Wasser speichert und einen matschigen und rutschigen Untergrund schafft.

Einige Reitplätze benutzen Mutterboden als Reitplatzsand. Aber auch der hat nicht die richtigen Eigenschaften des idealen Sandes. Die Sehnen des Pferdes werden ständig belastet, weil der Mutterboden viel zu tief ist. Und auch hier wird das Reiten zu einer staubigen Angelegenheit.

Die meisten professionellen Reitplätze benutzen mittlerweile Quarzsand. Denn auch bei starkem Regen bleibt der Boden gut bereitbar. Aber der Quarzsand allein ist keine Garantie dafür, dass es sich um einen wertigen Reitplatzsand handelt.

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Worauf es beim
Reitplatzsand ankommt

Neben der eigenen Sieblinie besitzt jeder Sand auch seine Kornform. Das und seine Reinheit spielen bei der Wahl des richtigen Sandes eine wichtige Rolle.

Es gibt in Deutschland fünf unterschiedliche Bereiche, die nach der DIN 1045-2 für Sieblinien gelten:

  • grobkörnig (1)
  • Ausfallkörnung (2)
  • grob- bis mittelkörnig (3)
  • mittel- bis feinkörnig (4)
  • feinkörnig (5G)

Quarzsand für den Reitplatz

Das Quarzsand-Korn ist rund oder eckig. Seine Größe variiert von 0,063 bis zu 2,0 Millimetern Durchmesser. Den Quarzsand kann man aus verschiedenen Sieblinien mischen. Eckige Körner tragen dazu bei, dass sich das Hufmaterial des Pferdes schnell abnutzt. Daher sollten sie maximal 25 Prozent der eckigen Quarzsand-Körner nur als Beilage zum eigentlichen Reitsand beimischen. Die runden Körner sind für alle Disziplinen geeignet. Wenn Sie das Pferd für die Westernlektionen trainieren, dann sollten Sie die mittlere grobe Körnung verwenden. Die mittlere feine Körnung hingegen ist gut, wenn Sie im Dressur- oder Springsport unterwegs sind.

Manchmal wird dem Sand ein Lehmanteil beigemischt, damit es ihn stabil macht und die Feuchtigkeit speichert. Auf zu hohen Lehmgehalt sollte aber verzichtet werden.

Wasserverbrauch verringern

Mehr Grip und weniger Staub bei weniger Wasserverbrauch. Das erreichen Sie durch das Beimischen von Vlies. Pro Quadratmeter werden hier zwei bis vier Kilogramm Vlies hinzugefügt. Man nennt es in der Fachsprache "Schnitzel". Das Vlies verbessert die Fähigkeiten des Bodens und macht ihn geeigneter für das Dressur- und Springreiten.Wichtig hierbei zu beachten ist, dass das Vlies ein Unbedenklichkeitszertifikat besitzt.
Andernfalls besteht die Gefahr der Feinstaubbelastung für das Pferd und den Reiter.

Beachten Sie bei der Wahl des Quarzsandes für Ihren Reitplatz folgende Regel:

Je kleiner die Sandkörner sind, desto höher wird die Scherfestigkeit, andersherum verringert sich die Scherfestigkeit und die Pferde rutschen. Je runder die Quarzsandkörner sind, umso schonender ist es für das Hufhorn und Eisen. Andersherum schmirgeln eckige Körner das Material permanent ab.

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Die richtige Wahl des Reitplatzsandes

Gehen Sie in sich und analysieren Ihre persönliche Reitweise und die Bedürfnisse Ihres Tieres. Achten Sie stets darauf, dass günstiger nicht immer besser bedeutet. Und gönnen Sie dem Pferd außerhalb des Trainings zusätzliche Bewegung. Dann bleibt das Tier gesund und Sie haben noch lange daran Freude es zu trainieren.

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